Fotografien eigenen sich besonders gut für den Einsatz in der Bildungsarbeit. Sie berühren unmittelbar, wecken Neugier und Emotionen. In den Foto-Workshops von #LastSeen lernen Schüler*innen den kritischen Umgang mit Bildern – als historische Quelle, aber auch in ihrer heutigen Lebenswelt.

Die Fotos auf dem Tisch zeigen Männer, Frauen und Kinder, die in einem langen Zug durch die Straßen eines Ortes geführt werden. Viele tragen schwere Taschen, Koffer, Bündel. Schaulustige beobachten das Geschehen. Wer hat diese Fotos gemacht? Und wozu? Wie reagieren die Abgebildeten? Was ist auf den Bildern nicht zu sehen?

Die Foto-Workshops für Schüler*innen der 9. bis 12. Klasse regen dazu an, Fragen zu stellen und die Fotos aus verschiedenen Perspektiven anzuschauen. Sie lenken den Blick auf Details und bieten den Schüler*innen die Möglichkeit, den historischen Kontext selbst zu erschließen. Ein Videoeinblick:

 

 

Weitere Bildungsangebote für Schulen

Entwickelt wurden die Workshops federführend von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin. Auch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München bietet zusammen mit dem NS-Dokumentationszentrum München Foto-Workshops an.

Die Workshops sind Teil der Bildungsangebote von #LastSeen für Schulen und Multiplikator*innen. Aufbauend auf den Erfahrungen wird zusammen mit Schüler*innen ein browserbasiertes virtuelles Lernspiel entwickelt, das im März 2023 veröffentlicht wird.

Sie haben Interesse an einem Workshop in Berlin oder in München? Schreiben Sie uns eine Nachricht über das Kontaktformular.

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