Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Initiative #LastSeen. Bilder der NS-Deportationen interessieren. Wenn Sie Veröffentlichungen oder Aufnahmen zum Thema Fotografien von Deportationen planen, sind Sie hier richtig. Sprechen Sie uns gern persönlich an. Sollten Sie sich generell über die Arolsen Archives informieren wollen, besuchen Sie auch den Newsroom der Arolsen Archives.

Ansprechpartnerin

Dr. Anke Münster
Leiterin der Pressestelle
anke.muenster@arolsen-archives.org
05691 629-182

Pressemitteilungen

#LastSeen-Ausstellung in Kassel eröffnet: Ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus setzen

Auf dem Opernplatz in Kassel öffnete heute die Ausstellung #LastSeen. Bilder der NS-Deportationen der Arolsen Archives und Partner. Die Wanderausstellung auf der Ladefläche eines historischen LKWs informiert über die Suche nach bisher unbekannten Fotos von NS-Deportationen und zeigt, wozu Antisemitismus im Holocaust geführt hat.

#LastSeen sucht nach Bildern der NS-Deportationen

„In alten Fotoalben und Kartons, auf Dachböden oder Flohmärkten, in Schubfächern oder Zeitungsarchiven könnten sich noch unentdeckte Fotos befinden“, sagt Dr. Henning Borggräfe, Forschungsleiter bei den Arolsen Archives, und hofft, dass sich möglichst viele Freiwillige an der Suche nach bisher unentdeckten Deportationsfotos beteiligen. Weil diese Bilder nicht immer leicht zu erkennen sind, bieten Historikerinnen und Historiker von #LastSeen regelmäßig Veranstaltungen unter dem Motto „Bring your photo“ an – Sprechstunden für den Austausch über Fotofunde, im Web und live vor Ort.

Neue Initiative #LastSeen: Suche nach Bildern der NS-Deportationen

Am 20. Januar 2022, dem 80. Jahrestag der Wannsee-Konferenz, startet die neue Initiative #LastSeen. Bilder der NS-Deportationen der Arolsen Archives zusammen mit vier Partnern. Bei der Suche nach Fotos von Deportationen aus dem Deutschen Reich zwischen 1938 und 1945 wirbt die Initiative um breite öffentliche Unterstützung.

Pressefotos

Wenn Sie Fotos der Arolsen Archives verwenden, bitten wir Sie um ein Belegexemplar beziehungsweise eine kurze Benachrichtigung mit Link zu Ihrer Online-Publikation. Falls Sie andere Motive oder eine höhere Auflösung benötigen, wenden Sie sich gerne an die Pressestelle.

Bei Bildern aus Archiven bitten wir Sie um die Verwendung der angegebenen Signatur.

 

#LastSeen Ausstellung in Kassel

Die #LastSeen-Ausstellung auf dem Opernplatz in Kassel

Fotocredit: Arolsen Archives

#LastSeen Ausstellung in Kassel

Die Direktorin der Arolsen Archives, Floriane Azoulay, bei der Eröffnung der #LastSeen-Ausstellung in Kassel

Fotocredit: Arolsen Archives

#LastSeen Ausstellung in Sandbostel

Fotocredit: Jan Dohrmann

#LastSeen Ausstellung in München

#LastSeen in München auf dem Marienplatz am 20. Januar 2022.

Fotocredit: Michael Nagy/Presse- und Informationsamt München

#LastSeen Ausstellung in München

#LastSeen in München auf dem Marienplatz am 20. Januar 2022.

Fotocredit: Michael Nagy/Presse- und Informationsamt München

Ausstellungseröffnung München

Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Präsidentin der IKG München und Oberbayern, Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Stadt München, Dr. Henning Borggräfe, Leiter Forschung und Bildung der Arolsen Archives und Dr. Andrea Despot, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ).

Fotocredit: Michael Nagy/Presse- und Informationsamt München

Deportation aus München

Diese beiden Mädchen wurden am 20. November 1941 aus dem Lager Milbertshofen bei München nach Kaunas (Kowno) im besetzten Litauen deportiert und dort ermordet.

Fotocredit: Fotograf*in unbekannt, Stadtarchiv München DE-1992-FS-NS-00013

Deportation aus Hohenlimburg

Am 28. April 1942 holte die Gestapo die Familien Löwenstein, Meyberg, Erna Levy und Henriette Schlesinger mit einem Lastwagen aus Hohenlimburg ab und brachte sie nach Hagen.

Fotocredit: Fotograf: Rudolf Ante, 28.4.1942, Stadtarchiv Hagen

Deportation aus Asperg

Die Farbaufnahmen der Deportation aus der Stadt Asperg zeigen, wie 500 Menschen am 22. Mai 1940 vom Sammellager zum Bahnhof geführt wurden – für den Transport ins besetzte Polen.

Fotocredit: Foto der „Rassenhygienischen Forschungsstelle“, Fotograf*in unbekannt, 22.5.1940, Barch R 165, 244-42

Floriane Azoulay

Direktorin der Arolsen Archives

Fotocredit: Arolsen Archives

#lastseen Logo
jetzt mitmachen!